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„Dunkelgrün fast schwarz“ <br>von Mareike Fallwickl

„Dunkelgrün fast schwarz“
von Mareike Fallwickl

Buch der Woche

Gibt es das Böse? Kann ein Mensch wirklich nur böse sein? Diese Fragen wirkten auch nach den letzten Seiten dieses unglaublichen Buches nach. Ich konnte es erst nicht weglegen, weil es so spannend und einfach fesselnd war – und auch nach der letzten Seite, konnte ich mein Buch der Woche „Dunkelgrün fast schwarz“ von Mareike Fallwickl nicht wirklich abschließen. Erst nach einigen Tagen hatte ich für mich eine Antwort gefunden, die es mir möglich machte, mit diesem Buch „Frieden“ zu schließen. Aber diese werde ich natürlich nicht verraten! (Es sei denn Ihr wollt mit mir diskutieren, wenn Ihr das Buch auch gelesen habt, darüber würde ich mich sehr freuen!)

Zum Buch: Raffael, der Selbstbewusste mit dem entwaffnenden Lächeln, und Moritz, der Bumerang in Raffaels Hand: Seit ihrer ersten Begegnung als Kinder sind sie unzertrennlich, Raffael geht voran, Moritz folgt. Moritz und seine Mutter Marie sind Zugezogene in dem einsamen Bergdorf, über die Freundschaft der beiden sollte Marie sich eigentlich freuen. Doch sie erkennt das Zerstörerische, das hinter Raffaels stahlblauen Augen lauert. Als Moritz eines Tages aufgeregt von der Neuen in der Schule berichtet, passiert es: Johanna weitet das Band zwischen Moritz und Raffael zu einem fatalen Dreieck, dessen scharfe Kanten keinen unverwundet lassen. Sechzehn Jahre später hat die Vergangenheit die drei plötzlich wieder im Griff, und alles, was so lange ungesagt war, bricht sich Bahn – mit unberechenbarer Wucht. Mareike Fallwickl erzählt von Schatten und Licht, Verzweiflung und Sehnsucht, Verrat und Vergebung. Ihr packendes Debüt bringt alle Facetten der Freundschaft zum Leuchten, die Leidenschaft, die Sanftheit – und die Liebe, in ihrer heilsamen, aber auch funkelnd grausamen Pracht.

Von Melena